"Grobschmied"
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Der Grobschmied ist die traditionell am weitesten verbreitete
Spezialisierung des Berufes Schmied.



Er stellt vielfältige Werkzeuge aus Metall her, die traditionell in der Landwirtschaft
und in anderen Handwerken benötigt werden. Der Beruf des Grobschmieds
ist einer der ältesten Berufe überhaupt.

Mittels seiner Werkzeuge Hammer, Amboss, Zange
und einer Wärmequelle, meist Feuer, erfolgt eine plastische Metallbearbeitung.
Durch die Erwärmung wandeln sich die Eisen-Kohlenstoffkristalle der Legierung von einem
kubisch raumzentrierten (KRz) in ein kubisch flächenzentriertes (KFz) Gitter,
sodass diese leichter plastisch formbar wird. Somit ist der Grobschmied
für robuste Herstellungs- und Instandsetzungsarbeiten durch Umformen zuständig.

Beispiele für Schmiedeerzeugnisse:

  • Feldbearbeitungsgeräte wie Hacken, Spaten, Pflüge, Pflugschare
  • Meißel für Steinbrüche und Steinmetzarbeiten
  • Türscharniere und Gliederketten
  • Blankwaffen oder ihre Bestandteile wie Schwert, Säbel, Degen, Axtblatt
  • Hufeisen

1989 wurde die Berufsbezeichnung Schmied durch die neue Bezeichnung
Metallbauer Fachrichtung Gestaltung
ersetzt.



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